Visionen & Werte

Visionen & Werte

Vision für die Entwicklung des Tourismus in Akko, und die Wege zur Realisierung
 

1.  Allgemeiner Hintergrund
 

Die Altstadt von Akko ist eine der urbanen und kulturellen Perlen Israels und der Mittelmeerregion.
Sie umfasst zahlreiche Ebenen reichhaltiger antiker Kulturen und ihre Geschichte kann als einer der Höhepunkte der Kreuzfahrer- und osmanischen Perioden in Israel und der Welt überhaupt betrachtet werden.
 

In Akko leben Tausende Menschen und die Stadt ist eine der wichtigsten touristischen Attraktionen Israels.
 

Die erste Erwähnung des Namens "Akko" findet sich in den ägyptischen "Ächtungstexten" (Tonscherben, auf welchen die Pharaonen Ägyptens Flüche gegen ihre Feinde geschrieben haben). In einer solchen Gruppe von Verwünschungen, die vermutlich aus dem Ende des 19. Jh. v. d. Z. stammen, erscheint der Name Akko als eine von 64 Ortsbezeichnungen.
 

Die Stadt Akko wurde vermutlich vor etwa 4000 Jahren errichtet, an einen Standort, der heute unter der Bezeichnung "Tel Napoleon", Tel Al-Fuchar, oder Tel Hacharasim bekannt ist. Während ihrer gesamten Geschichte diente der Hafen der Stadt als wichtiger Zugang zum Mittelmeer. Die Stadt wird in antiken ägyptischen Schriften erwähnt.
 

Während der hellenistischen Periode entwickelte Akko sich zu einer wichtigen Hafen- und Handelsstadt. Ihren Höhepunkt erreichte sie jedoch während der Kreuzfahrerperiode. Der erste Kreuzzug begann im Jahr 1099, fünf Jahre nach der Eroberung Jerusalems. Im Jahr 1104 gelang Balduin I. die Eroberung Akkos, unterstützt von der genuesischen Flotte, die Akko vom Meer aus belagerte. Die Händler Genuas, sowie jene Venedigs, Pisas und Amalfis gründeten anschließend ihre jeweils eigenen Viertel in der Stadt. Akko wurde zum wichtigsten Hafen im Nahen Osten und zum Hauptknotenpunkt zwischen Europa und dem Heiligen Land.
 

Den Gipfel ihrer Pracht und Größe erreichte die Stadt während der Kreuzfahrerperiode - die verschiedenen Ritterorden legten hier ihren Sitz fest, und eine gewisse Zeit lang diente Akko als Hauptstadt des Königreichs Jerusalem der Kreuzfahrer im Lande Israel.
Anschließend wurde Akko von den Mameluken erobert, die bis zum Verlust ihrer Kontrolle über das Land 300 Jahre in der Stadt verblieben.
Die ottomanische Periode leitete den Bau einiger interessanter und beeindruckender architektonischer Objekte ein, die auf den Ruinen der Kreuzfahrerstadt errichtet wurden. Dazu zählen, beispielsweise, die Al-Jazzar-Moschee, die Khane - Khan Al-Umdan, Khan Al-Shuni, Khan Al-Shuarda, Khan Al-Faranj - sowie die Mauer, die die Altstadt umgibt und bis heute vollständig erhalten geblieben ist.
 

Die Altstadt von Akko, die Perle Westgaliläas, ist einer der wichtigsten touristischen Orte, der bei keinem Besuch Israels fehlen darf. Mit seinen vielfältigen Möglichkeiten ist Akko ein Hauptanziehungspunkt, sowohl für den Binnen- als auch für den ausländischen Tourismus. Bei angemessener und vorsichtiger Entwicklung wird Akko zu einem landesweiten und internationalen Touristenzentrum werden, ähnlich wie Jerusalem und Eilat.
In seinem Ende des 19. Jh. verfassten Buch "Haifa; or, Life in Modern Palestine" schreibt Sir Laurence Oliphant über Akko. Er überhäuft die Stadt und ihre besondere menschliche Zusammensetzung mit Lobpreisungen und verleiht seiner Begeisterung von der Stadt und ihrem touristischen Potenzial Ausdruck:
 

 "Im gesamten Orient findet sich kein Markt, der typischer wäre, als jener in Akko...
 Akko ist ein überaus interessanter Ort, an dem man Tage verbringen kann, ganz zu schweigen von dem Reiz ihrer
antiken Anlagen, oder ihrer neuen Gebäude, die zweifellos Aufmerksamkeit verdienen..."


Ein Rundgang durch die Altstadt von Akko – Mit der zunehmenden Offenlegung der Kreuzfahrerstadt, die zum Großteil unterhalb der existierenden Stadt liegt - bietet dem Besucher einen Blick auf verschiedene Baustile aus der Kreuzfahrerzeit und der späteren Osmanischen Periode. In der nächsten Zukunft werden sich Besucher mittels verschiedener illustrierender Mittel auch einen Bild von den verschiedenen Lebensweisen machen können, die zu den unterschiedlichen Perioden in der Stadt geherrscht haben - Kreuzfahrerzeit, Osmanische Periode, sowie die Zeit, in der Juden in der Stadt lebten.
 

Die Altstadt von Akko ist ein einzigartiges Open-Air-Museum, in dem Besucher die besondere Verknüpfung zwischen der Lebensweise in einer lebendigen, aktiven und modernen Stadt des 21. Jahrhunderts neben und innerhalb einer Altstadt mit Tausend und mehr Jahre alten Gebäuden erleben können.
 

Beispiele für die in Akko stattfindende tourstische Entwicklung finden sich auch an anderen Orten auf der Welt, wo moderne Städte mit touristischen Schwerpunkten verknüpft werden. Solche Verknüpfungen finden sich heute in touristischen "Megazentren" wie Dubrovnik oder Split in Kroatien, der Stadt Rhodos, Hauptstadt der Insel Rhodos in Griechenland, in der Stadt Toledo in Spanien sowie an weiteren ähnlichen Stätten in Spanien und in der Türkei. Die Struktur dieser Standorte, ihre physischen Eigenschaften und ihre (häufige) Nähe zu Meeresküste, ähnelt der besonderen Struktur, die in Akko zu finden ist. Die an diesen Städten und in ihrer Nähe unternommene Entwicklung hat die optimale Ausschöpfung ihrer touristischen Potenzials ermöglicht. So finden sich, beispielsweise, in Dubrovnik und Umgebung mehr Hotelzimmer, Ferienanlagen, und Ferienwohnungen als in ganz Israel.
 

Die Architektur der Altstadt von Akko wurde vom Staat Israel unter Denkmalschutz gestellt und zu einer archäologischen Stätte erklärt. Im Jahr 2001 erklärte die UNESCO die Altstadt zu einem Ort des Weltkulturerbes und zu einem der schönsten Schätze auf der Welt.
 

Akko ist voll von beeindruckenden historischen, archäologischen und architektonischen Zeugnissen, die einen Blick auf ihre reichhaltige Vergangenheit bieten.
Beispiele solcher Stätten sind:
die unterirdische Kreuzfahrerstadt;
Moscheen - unter anderem die Al-Jazzar-Moschee, das wichtige religiöse und geistige Zentrum der Mitglieder des Schadhiliyya-Ordens (mit etwa 6 Millionen Mitgliedern weltweit);
das jüdische Zentrum und jüdische Wohngebiete, sowie jüdische religiöse und historische Stätten, wie beispielsweise: die Ramchal-Synagoge, das Chaim-Farchi-Haus, die Or-Torah-Synagoge, das Mandatsgefängnis, usw.;
Das Zentrum der Religion der Bahai und ihre heiligen Stätten, unter anderem die berühmten "Bahai-Gärten" sowie einige weitere heilige Stätten dieser Religion innerhalb der Stadtgrenzen (die Führer der Bahai-Gemeinde möchten ihre Stätten in Akko, die Riduan-Gärten, nach dem Vorbild der Gärten in Haifa ausbauen).
 

Die internationale Anerkennung, die Akko mit der Erklärung zur Stätte des Weltkulturerbes durch die UNESCO zuteil wurde, ist auch eine Anerkennung der Anstrengungen, die bisher unternommen wurden, sowie eine Ermunterung zur Fortsetzung weit reichender Aktivitäten zur Sanierung und Entwicklung dieser einzigartigen Stadt.
 

Die Gesellschaft zur Entwicklung der Altstadt von Akko hat ein umfassendes Programm zur Entwicklung der Altstadt von Akko in die Wege geleitet.
 

2.   Ziele des Programms:
 

2.1       Die intensive und dabei ausgewogene Entwicklung der Gesamtheit der Altstadt als reichhaltiger und vielfältiger touristischer Schwerpunkt mit Angeboten sowohl für exklusiven als auch für Economy-Tourismus, für interessierte Fachtouristen (beispielsweise für Denkmalpflege und Rekonstruktion), für Besucher, die zum Urlaub und zu den Festivals anreisen, Sightseeing und Nachtleben verbinden möchten, oder Strand und Wassersportmöglichkeiten suchen.
 

2.2        Hohe Wohn- und Lebensqualität für die Bewohner der Altstadt von Akko.
 

2.3  Denkmalpflege, Rekonstruktion, Sanierung und Wiederherstellung antiker  Kulturschätze der Altstadt durch alle Epochen hindurch.
Angemessene Entwicklung der städtischen Infrastruktur zur Sicherung der  Erfüllung der Planziele.


2.4  Sicherung des Kontaktes zwischen der Altstadt und der Neustadt von Akko, Westgaliläa und der Bucht von Haifa, unter Nutzung ihrer Einzigartigkeit und Aufwertung ihres Image.


2.5  Schrittweise wirtschaftliche Entwicklung in Ausführungsschritten sicherstellen, die öffentliche und private Initiativen fördern.



3.  Die Neustadt

 

Die Stadt außerhalb der Mauern ist in vier Hauptbereiche aufgeteilt, die zur Altstadt hinzu kommen. Dies sind: Die mandatorische Stadt, die nördlichen Wohnviertel, die östlichen Wohngebiete, und der Südstrand.
Diese Stadtteile unterscheiden sich durch unterschiedliche urbane Merkmale und Entwicklung. Die Verbindung untereinander sowie zwischen ihnen und der Altstadt ist bis heute locker geblieben.
In der Zukunft werden die Entwicklung des Tourismus in Akko und die Ausschöpfung des besonderen touristischen Potenzials der Stadt die Verbindung zwischen den Stadtvierteln verbessern und die Attraktivität der Stadt erhöhen, sowohl in den Augen ihrer eigenen Bewohner als auch in den Augen der Besucher.
Die Entwicklung des Tourismus in der Stadt liegt in den Händen des Tourismusministeriums. Dieses wiederum handelt mittels der Gesellschaft zur Entwicklung der Altstadt von Akko, welche den Plan für die schrittweise Entwicklung und damit den Ausbau des Tourismus entwirft. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Gestaltung, Organisation und Verknüpfung aller touristischen Apparate der Stadt unter einem Dach.

 

4.  Entwicklung des Tourismus in Akko

 

Die Stadt Akko ist ein idealer Standort zur Entwicklung der touristischen Infrastruktur, die sie in eines der wichtigsten Zentren für Touristen in Israel verwandeln wird.
Der größte Teil der toursitischen Attraktionen und kommerziellen Anziehungspunkte, sollen unter Einbeziehung der Erfahrungen, die weltweit in diesem Bereich gesammelt wurden, in Akko innerhalb der Altstadt und in ihrer Nähe, im Bereich der mandatorischen Stadt, angelegt werden.
Die Bereiche, in welchen Unterkünfte geschaffen werden sollen, liegen zunächst sowohl innerhalb der Altstadt (zu einem kleinen Teil) oder ihrer näheren Umgebung, einschließlich der mandatorischen Stadt, als auch auf dem Gebiet entlang der Küste südlich der Altstadt.
Das einzigartige Potenzial der Stadt wird durch das konzentrierte Bemühen um die folgenden Standorte und Themen ausgeschöpft:


4.1 Die heute existierende Marina soll auf mindestens 300 Ankerplätze erweitert werden. Es wurde vorgeschlagen, den Ausbau als öffentliche Investition und als Teil der wirtschaftlichen/touristischen Infrastruktur der Stadt zu betrachten - so wie auch beim letzten Ausbau der Marina vorgegangen wurde. Dabei muss betont werden, dass der Ausbau der Marina unter deutlicher Berücksichtigung des Erscheinungsbildes
der Altstadt und der archäologischen Stätten in der Altstadt und in ihrer Nähe, sowie des Fischereihafens, erfolgen muss.
 

4.2 Den Führern der Bahai-Gemeinde muss bei der Nutzung des Potenzials ihrer Stätten geholfen werden. Sie sind von großer religiöser Bedeutung in der Altstadt und in anderen Bereichen der Stadt (die Bahai-Gärten im Norden der Stadt, das Bahai-Zentrum im Herzen der Altstadt, sowie die Riduan-Gärten im Süden).

 
4.3 Der zwischen der Altstadt und der südlichen Stadtgrenze gelegene südliche Bereich der Stadt wird in zwei Phasen entwickelt. Die erste Phase im Zeitraum bis zur Räumung der umweltverschmutzenden Industrie südlich der Mündung des Na'aman-Flusses. Die zweite Phase erfolgt nach Änderung der Zweckbestimmung dieser Region von industrieller Nutzung zur Nutzung für Tourismus und Erholung. In dem geräumten Bereich südlich des Na'aman-Flusses wird  langfristig der zentrale touristische Hotelbereich der Stadt errichtet.
 

4.4 Der Na'aman-Fluss soll nach seiner Reinigung und Rehabilitation für Urlaub und Tagesausflüge sowohl für die Bewohner der Region als auch für Besucher in der Stadt hergerichtet werden.
 

4.5 "Tel Napoleon" (Tel Hacharasim) wird in einem Nationalpark umgewandelt, in dem auch die Bedeutung des Hügels in der Geschichte der Stadt zum Tragen kommt.
 

4.6 Der nördliche Küstenstreifen bis zur Stadtgrenze wird im Rahmen der zweiten oder dritten Entwicklungsstufe in den touristischen Komplex der Stadt integriert werden.
 

4.7 Der gesamte Küstenstreifen der Stadt von der südlichen bis zur nördlichen Stadtgrenze muss auf einer Breite von mindestens 100m von der Wasserlinie als Strandpromenade deklariert werden. Entlang dieses Streifens werden verschiedene touristische Dienstleistungen und an der Wasserlinie Badestrände auf internationalem Niveau eingerichtet.


4.8 Die Entwicklung des Tourismus in Akko und die Ausschöpfung des touristischen Potenzials der Stadt werden langfristig auch die Entwicklung des Tourismus im gesamten Westgaliläa beeinflussen, von Nahariya und der Sulam-Tsor-Region im Norden bis Haifa im Süden, vom Mittelmeer im Westen bis zur Wasserscheide auf den Hügelketten im Osten.
Diese muss in Akko in einem beschleunigten Verfahren erfolgen, das alle Betroffenen von der Ernsthaftigkeit der Regierung überzeugt, und innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens, der unter anderem die folgenden Schritte mit einbezieht:
 

4.8.1 Die weitere Entwicklung der Infrastruktur in der Altstadt - ein Prozess, die im Jahr 1994 mit viel Elan in Angriff genommen und entsprechend der Höhen und Tiefen der öffentlichen Investitionen in der Stadt umgesetzt wurde. Es wäre angemessen, die Investitionen zu erhöhen und den Generalplan zur Entwicklung der Altstadt innerhalb von drei Jahren abzuschließen.

 

4.8.2 Im Rahmen der vorgenannten Vorbereitungen wurde in den folgenden touristischen Bereichen eine attraktive und verfügbare Infrastruktur errichtet, um Unternehmer und Investoren anzuziehen: Die Errichtung von Unterkünften, die Schaffung touristischen Handels, verschiedener Dienstleistungen für Touristen, Touristenattraktionen, zunächst kurzfristig in der Altstadt, mittelfristig auch in den neuen Tourismusgebieten in der mandatorischen Stadt und in dem Gebiet südlich der Altstadt bis zur
Mündung des Na'aman-Flusses (in der oben erwähnten ersten Phase).
 

4.8.3  * Die Entwicklung des Tourismus in Akko muss neben dem Besucher- und Urlaubstourismus auch den Bootstourismus berücksichtigen, der sich entlang der Mittelmeerküste entwickelt (Schiffe, Yachten, und Patrouillenboote).
 

*   Die Förderung des Kultur- und Unterhaltungsbereichs in Akko und damit die Revolutionierung des Image der Stadt, die touristische und geschäftliche Initiativen anziehen wird. Die Nutzung der physischen und historischen Infrastruktur der Stadt zur ihrer Entwicklung zu einem einzigartigen Kultur- und Touristikzentrum.
 

*   Schaffung von Erlebnisbereichen in der Altstadt, im Hafen und an der Küste; lebendige öffentliche Räume, die durch Fußgängerwege miteinander verbunden sind; und eine Reihe von über das Jahr verteilte Veranstaltungen - dies alles bildet eine Grundlage für ständige Bewegung von Touristen und Besuchern.
 

*  Eine Möglichkeit zur Förderung solcher Veranstaltungen ist die Herstellung professioneller kultureller Kontakte mit Städten in Westeuropa, mit kommerziellen Unternehmen und kulturellen Institutionen in diesen Städten. Zu diesen Veranstaltungen zählen thematisch geordnete Kulturfestivals, Konferenzen und Ausstellungen.
 

*  Stärkung des Bewusstseins der Einwohner im allgemeinen und der Schüler und Studenten im besonderen für die Besonderheit und für den kulturellen Reichtum der Stadt.
 

*  Förderung kreativer Aktivitäten in Israel in allen künstlerischen Bereichen im Zusammenhang mit der Geschichte Akkos und der historischen künstlerischen Schöpfungskraft der Stadt.
 

4.8.4 Fortgesetzte verstärkte Anstrengungen unter Teilnahme der Bewohner an die Planung und Entwicklung.
 

4.8.5 Die Stärkung der Beschäftigung, der Industrie, des Handels und der höheren Bildung ist ein Mittel zur Intensivierung und zur Förderung der künstlerischen, schöpferischen und touristischen Bereiche.
 

5.  Die aktuelle Situation in Akko
 

5.1 In Akko gibt es heute drei große Hotels, zwei Boutique-Hotels und zwei Herbergen. Der größte Teil der im gesamten Westgaliläa vorhandenen Hotels bildet in der Ausstattung keine angemessene Alternative für die Bedürfnisse des Binnentourismus, der die modernen Hotels an anderen Standorten in Israel, wie beispielsweise in Eilat und am Toten Meer, vorzieht (mit Ausnahme von Gästezimmern an Wochenenden sowie vor allem während der Ferien und an Feiertagen).
Die meisten Hotels in der Umgebung sind veraltet. Die Hoteleigentümer haben sich weder strukturell noch dienstleistungsmäßig an den Änderungen in den Verbrauchergewohnheiten, den Bedürfnissen und Ansprüchen an Urlaub und Unterhaltung der israelischen Öffentlichkeit einerseits und jenen der ausländischen Touristen andererseits angepasst.
Eine Folge davon ist die geringe durchschnittliche jährliche Belegung der Hotels der Umgebung im Jahr 1998, noch vor der Wirtschaftskrise (wobei in Akko selbst, in dem einzigen damals existierenden Hotel, die Situation etwas besser war).
 

5.2 Im Gegensatz zur Situation in der Hotelbranche erleben die ländlichen Gasthäuser, die sich in den letzten 10 Jahren infolge staatlicher Förderung zur Entwicklung des ländlichen Tourismus in den grenznahen Ortschaften entwickelt haben, und es ist sinnvoll, auch in Akko einzigartige alternative Unterkunftsmöglichkeiten anzubieten.
 

Daher wird vorgeschlagen, in Akko, insbesondere in der Altstadt, als "Diyafah" bezeichnete Gästehäuser im orientalischen Stil einzurichten ("Diyafah" ist die arabische Bezeichnung für familiäre Unterkunft).


5.3 Die Gesellschaft zur Entwicklung der Altstadt von Akko hat soeben den Bau zweier Attraktionen im Hamam und im Templertunnel abgeschlossen und steckt mitten in den Vorbereitungen zur Aktivierung erstrangiger touristischer Attraktionen, die den Besuch in der Stadt bereichern und interessanter machen und zu einer Übernachtung in der Stadt anregen sollen.
 

(a)   Eine interaktive museale Ausstellung der Geschichte von Akko in den Rittersälen der Hospitaliterfestung während der Tagesrundgänge.
 

(b)   Vorstellung in besonderer Kreuzfahreratmosphäre,  einschließlich Ritterkämpfe, und abends mit Abendessen im Kreuzfahrerstil.


6.  Akkos touristisches Potenzial
 

6.1  Eine Untersuchung des touristischen Potenzials von Akko weist einige Tatsachen auf:
 

(a) Akko ist heute ein Anziehungspunkt für Reisegruppen nach Israel, die Urlaub mit der Erforschung des Landes verbinden. In ruhigen Zeiten kommen zahlreiche Gruppen mehrere Male nach Israel. Diese Gruppen sind leicht ansprechbar und bereit für einen längeren und umfassenderen Besuch in Akko.
Im Jahr 1998 waren 43 % der Touristen zum wiederholten Male in Israel.
 

(b) Aus Untersuchungen des Ministeriums für Tourismus bei Reiseveranstaltern in Deutschland, Italien und Spanien, als auch aus der Befragung von Touristen aus diesen Ländern, die in Israel zu Besuch waren, geht eine klare Empfehlung hervor, die Dauer des Aufenthaltes in Israel zu verlängern oder ihn auf zwei Reisen aufzuteilen. Diese Empfehlung ist eine Folge des Gefühls bei Organisatoren und Touristen, dass der gesamte Besuch, der als unvergessliches Erlebnis bezeichnet wurde, in einer ständigen Hetze ausartete.
 

(c) Diese Länder - England, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien - und in gewisser Weise auch Österreich, Norwegen und die Beneluxländer haben eine wichtige historische Verbindung zu Akko, die für die Generierung von Tourismus aus diesen Ländern in die Stadt und für Veranstaltungen, welche die Tradition dieser Länder und deren Verbindung zu Akko hervorheben, genutzt werden sollte.
 

(d) Neben dem Rundreisetourismus nach Akko besteht touristisches Potenzial auch in den folgenden Bereichen: Urlaub in Verbindung mit Rundfahrten, Urlaub in Verbindung mit Schiffsfahrten, Tagungen und Konferenzen mittlerer Größe aus Israel und dem Ausland. Diese Besucher können heute nach Akko kommen und dort übernachten.
 

6.2  Die Entwicklung des Tourismus in Akko muss mit der parallelen Aufarbeitung der für diese Stadt typischen urbanen und sozialen Probleme einhergehen.
Das touristische Akko wird auf verschiedenen Ebenen durch das alltägliche Akko und durch die Geschichte der Stadt geprägt und mit ihnen verknüpft. Dazu zählen das Akko der Kreuzfahrer, der Ottomanen, der Juden, das oberirdische, das unterirdische, das architektonische, das archäologische, das kulturelle und das historische Akko. Alle zusammen verbinden sich zu einer Mittelmeerstadt, zu einem lebendigen, aktiven und energetischen urbanen Komplex. Insofern muss die Entwicklung von Akko parallel zur Aufarbeitung der Probleme der Stadt erfolgen.
 

Gegenwart und Vergangenheit sind in der Altstadt von Akko verknüpft und untrennbar miteinander verwoben. Um bei einem Besuch in Akko die Vergangenheit der Stadt zu genießen, muss man durch die Gassen der Altstadt gehen, sich mit der örtlichen Bevölkerung reiben, die in der Stadt vorhandene Infrastruktur benutzen, die Klänge hören, die Straße und deren Düfte riechen, die Farben sehen und die Alltagsatmosphäre unmittelbar erspüren.


Die für Akko geplante und bereits stattfindende Entwicklung des Tourismus zusammen mit den anderen Schritten, die unternommen wurden und noch zu unternehmen sind, können zur Lösung der Probleme der Stadt beitragen und ihre Bevölkerung wirtschaftlich stärken. So kann die Entwicklung von Akko eine Tendenz umkehren, die seit Jahren in dieser Stadt besteht, wonach wirtschaftlich und sozial starke Bevölkerungsteile die Stadt verließen und Menschen mit schwachem sozio-ökonomischen Hintergrund ihren Platz einnahmen.


6.3 Bahai-Tourismus - Akko ist ein überaus wichtiges Zentrum für die Mitglieder dieser Religion. Sämtliche für diese Gläubigen bedeutenden und wichtigen Stätten befinden sich in Akko und Umgebung (Haifa).
Angemessene Organisation kann zu einem Anstieg der Besucherzahlen seitens der nach Israel reisenden Mitglieder dieser Religion führen, und wird zur Schaffung eines weiteren Anziehungspunktes für den allgemeinen Tourismus in der Stadt beitragen, ähnlich dem Prozess, den die Heiligtümer der Bahai in Haifa durchgemacht haben.


6.4 Islamischer Tourismus - Dieses Segment des Tourismus wird parallel zur Verwirklichung einer friedlichen Lösung im Bewusstsein der Israelis sowie im Bewusstsein der Moslems in der Region und in der Welt stetig zunehmen. Diese Touristen kommen aus den folgenden Gründen nach Akko:


(a) Die historische Vergangenheit der Stadt.


(b) Der große Anteil moslemischer Bewohner bildet einen bequemen Hintergrund und wirkt einladend auf islamische Touristen, die in der Anfangsphase den engen Kontakt zur jüdischer Bevölkerung scheuen könnten.


In Akko befindet sich das wichtigste Zentrum des aus Tunis stammenden Schadhiliyya-Ordens mit etwa 6 Millionen Gläubigen.


6.5 Die Marina und Schiffe für Küstenfahrten - Die Entwicklung dieses Bereiches ist wichtig für die Realisierung der Bedürfnisse der Eigentümer von Jachten in Israel und aus dem Ausland.

  
Ebenso sollte die Marina eine Lösung für die Bedürfnisse von Schiffen bieten, welche die Küstengewässer befahren (einschließlich aller Dienstleistungen, die zur Integration von Akko in die Routen der Kreuzfahrten entlang der Mittelmeerküsten beitragen).
 

Wir schätzen, dass das Mittelmeer, die Wiege der westlichen Kultur, nach einer Verbesserung der Sicherheitslage im Nahen Osten die Küstenschifffahrt  in einem Ausmaß anziehen wird, wie es zurzeit im Gebiet der karibischen Inseln der Fall ist.
 

6.6 Verbindung von Urlaub und Tourismus mit einer Rundreise im Land - Dieser Vorschlag wird durch eine Umfrage bestärkt, die vor einigen Jahren in Deutschland durchgeführt wurde und bei der die meisten Befragten (Reisebüros sowie Touristen, die Israel besucht hatten) angeführt haben, dass sich ein Besuch in Israel optimal aus einer Woche Rundfahrt und einer weiteren Woche Urlaub an der Mittelmeerküste oder - je nach Jahreszeit - in Eilat zusammensetzt.
Insofern erkennen wir in der Entwicklung von Akko als Urlaubs- und  Rundreiseziel ein wichtiges touristisches Potenzial.
Wir sind überzeugt, dass es entlang der gesamten israelischen Mittelmeerküste keinen besseren Ort für einen Neuansatz dieser Verbindung aus Urlaub und Rundreise in Israel gibt, als Akko.
Die Strände in Akko zählen zu den schönsten und stillsten im ganzen Land.
Die Entwicklung einer Infrastruktur als Urlaubsort würde auch  Binnentouristen in die Stadt ziehen, die Unterhaltung und Erholung suchen.


6.7 Der Aufbau einer Küstenschifffahrtsroute von Akko über Haifa nach Caesarea wäre eine Attraktion, die ein echtes Erlebnis verspricht.


6.8 Die in Akko stattfindenden Veranstaltungen sollten erweitert und ihre Vielfalt  verstärkt werden, beispielsweise das Festival für Alternatives Theater und/oder  Konzerte in den Rittersälen, usw. Zudem sollten diese Veranstaltungen, soweit  möglich, über das ganze Jahr verteilt werden.

 

7.  Mögliche Wege zur Realisierung dieser Vision
 

Zur Realisierung der Vision und zur Ausschöpfung des insbesondere in der Altstadt von Akko vorhandenen touristischen Potenzials sollte wie folgt vorgegangen werden:


7.1 Die Gesellschaft plant die Errichtung von etwa 1000 Zimmern zu Unterbringung von Touristen innerhalb der in der Altstadt vorhandene Infrastruktur. Die meisten dieser Zimmer würden in sanierten und rekonstruierten Gebäuden eingerichtet werden.
 

Bereits errichtete Hotels und andere Unterkunftsmöglichkeiten:

a. Hotel Abirim (Ritter) - Gästehaus und Hostel, bereits errichtet und in Betrieb
b. Hotel Akko Tel - bereits errichtet und in Betrieb
c. Hotel Effendi (Uri Buri) - bereits errichtet und in Betrieb
d. Hotel Khan Al-Umdan, Hotel Khan A-Shuni, und der Hamam - in der letzten Bewerbungsphase.
e. Hotel Akko Beach - saniert und in Betrieb direkt neben dem Hotel Palm Beach.
 

Zwei Boutique-Hotels werden demnächst beworben:

a. Hotel Habustan (der Garten).
b. Hotel Khan A-Shawarda
c. Errichtung von 200 Zimmern im "Diyafah"-Stil.


7.2  In der zweiten Phase sollte die Anzahl der in der Altstadt vorhandenen und angebotenen Zimmer durch weitere Hotels erweitert werden, die an entsprechenden Orten im mandatorischen Akko sowie in den Tourismusbereichen südlich der Altstadt errichtet werden könnten. Ziel wäre eine Anzahl von 3500 Zimmern in allen Kategorien bis zum Jahr 2020 - Hotels, Feriendörfer, besondere touristische Unterkünfte, und Gästezimmer.
Es wird empfohlen, die Gästezimmer in der Altstadt als "Diyafah" zu bezeichnen und ihr orientalisches Erscheinungsbild durch original ethnischen Charakter und Gestaltung hervorzuheben, die den Vorstellungen der Israelis und der Besucher aus dem Ausland entsprechen.
 

7.3 Darüberhinaus sollte die Entwicklung und Integration der mandatorischen Stadt in das für die Altstadt geplante touristische Gewebe vorangetrieben werden.
Im Rahmen des Ausbaus der touristischen Infrastruktur sollte auf die Wiederherstellung des Status des städtischen Hauptgeschäftzentrums in der mandatorischen Stadt hingewirkt werden, den sie im Laufe der Jahre verloren hat, und sie so zu einem Mittelpunkt des Handels, der Erholung und der Unterhaltung für Besucher und Einwohner zu verwandeln.
 

7.4 Zugleich sollte die intelligente Entwicklung des an die Altstadt anschließenden Südstrands geplant werden - dem bequemsten und schönsten Strand Israels. Die Instandhaltung und Sauberkeit des Strands muss verbessert werden, ebenso die dort vorhandenen Vorrichtungen. Vor dem Strand sollten die Unterkunftsmöglichkeiten errichtet werden, die für den Betrieb einer solchen touristischen Anlage erforderlich sind. Ein solcher Komplex würde große Touristenzahlen anziehen. Dies wiederum könnte die Errichtung zusätzlicher Gästeanlagen ermöglichen, die der Stadt eine weitere Dimension der Attraktivität verleihen würden, wie beispielsweise Restaurants, Unterhaltungsmöglichkeiten, die sowohl den Bewohnern der Stadt und der Umgebung als auch den Besuchern und Touristen zur Verfügung stehen würden.
Bereits jetzt sollten umweltverschmutzende Anlagen südlich der Na'aman-Mündung mit Hochdruck beseitigt werden. Dazu zählen das Frutarom-Werk und einige andere in seiner Nähe gelegene Anlagen.
 

7.5 Wir arbeiten heute an der Planung und Inbetriebnahme einzigartiger internationaler touristische Attraktionen in der Hospitaliterfestung:


(a)  Die Touristenattraktion in den Rittersälen, welche die Geschichte Akkos über die Jahrhunderte hinweg erzählt.


(b)  Heute bereits in Betrieb: Touristenattraktion im türkischen Hamam, welche die "Geschichte des letzten Balanen" (Hamamverwalter) erzählt - die Geschichte des Badehauses, das an dieser Stelle gestanden hat.


(c)  Eine Touristenattraktion, die seit Dezember 2011 im Templertunnel in Betrieb ist. Sie besteht aus einer audiovisuellen Vorstellung an den Mauern, während der gesamte Komplex ein inhaltliches Element bildet, das einen Einblick in das Leben in Akko zur Zeit der Kreuzfahrer vermittelt.
Zu weiteren kommerziellen Attraktionen aus Privatinitiativen zählen: Osmanisch-türkisches Restaurant / Attraktion am Standort 54, und mehr.
 

7.6 *   Es müssen detaillierte Programme für den professionellen kulturellen multidisziplinären Austausch mit den Staaten Westeuropas ausgearbeitet werden. Dazu zählen Projekte für Ausbau, Entwicklung und Präsentation der Verangenheit der Stadt Akko. Daran sollten Staaten, Städte, kommerzielle Unternehmen, kulturelle Einrichtungen und private Besucher in Westeuropa beteiligt werden.


*  Dieses Programm muss in die Reihe der Veranstaltungen integriert werden, die über das Jahr verteilt in Akko stattfinden. Es kann als langfristige Infrastruktur zur Festigung dieser Kontakte dienen, die von den fachlichen Bereichen auf kulturelle Veranstaltungen mit zahlreichen Teilnehmern ausgeweitet werden können. Diese wiederum würden die Grundlage für einen dauerhaften Touristenstrom aus Europa nach Akko bilden.


* Diese Veranstaltungen, wie beispielsweise für Touristen interessante Festivals in den Bereichen Theater, Oper, Musik, Tanz, sowie Konferenzen und Ausstellungen zu den Themen bildende Kunst, Architektur, Archäologie, usw., würden die Nachfrage für Hotelzimmer und touristische Dienstleistungen allmählich steigern und eine Veränderung der Bevölkerungsstruktur, des Handels und der Beschäftigung in der Stadt herbeiführen.


* Heute bieten wir eine Anzahl von Paketen, die die Möglichkeit für einen bequemen Aufenthalt in der Region schaffen und zugleich das Besuchserlebnis von Touristen bereichern. Diese Pakete verbinden Besuche und Rundfahrten an mehreren Standorten mittels einer Kombinations-Eintrittskarte. Diese bietet beispielsweise den Zutritt zu: Akko, Rosh HaNikrah, Gettokämpfer-Museum, Chai Park (Tierpark), Museum der Schätze in der Mauer, das Museum der Gefangenen des Untergrunds, Bootsfahrten, und mehr. Es besteht auch die Möglichkeit, nur einige dieser Möglichkeiten zu kombinieren.


*  Die Produktion der vorgeschlagenen Veranstaltungen geht mit einer nicht unerheblichen Belastung des Haushalts einher. Diese Kosten werden über eine einvernehmliche Aufteilung zwischen der Stadtverwaltung von Akko und staatlicher Unterstützung, private Körperschaften in Israel sowie verschiedene ausländische Körperschaften, insbesondere in Europa, gedeckt werden.



7.7  *  In der Stadt finden vielfältige kulturelle Veranstaltungen statt, wie beispielsweise: Das "Festival für Alternatives Theater", das bereits seit über 30 Jahren in Akku ausgetragen wird. Außerdem das "Masrahid-Festival", das "Oliven-Festival", das "Internationale Zirkus-Festival". Auch das "Vokaliza-Festival" kehrt nach Akko zurück und wird bereits zum Passah-Fest im Frühjahr 2012 aufführen.


*  Bewerbung eines besonderen Zentrums für Kundsthandwerk, das in ca. 50 Ladengeschäften im Türkischen Basar von privaten Initiatoren betrieben wird.


*  Das mit der Umsetzung des Programms angestrebte Ziel ist die Verwandlung der Altstadt von Akko in eine dynamische Bühne für ein das ganze Jahr hindurch aktives theatralisches Ereignis für Touristen, ein System, in dem die verschiedenen Zielgruppen unter den Touristen und Besuchern aus der ganzen Welt im allgemeinen und aus Europa im besonderen die Hauptrolle spielen.


*  Möglicherweise findet ein Teil der Veranstaltungen unter der Schirmherrschaft bestimmter Staaten, Regionen oder Städte Europas statt, je nach Thema und Art der Veranstaltung.


7.8 *  Die Gesellschaft arbeitet zurzeit an der Verbesserung der Wohnbedingungen für die Bewohner der Stadt und führt zudem ein landesweites Pilotprogramm mit 250 Wohneinheiten durch, nach dem Muster bereits in der Vergangenheit durchgeführter Programme.
 

Erweiterung von Wohneinheiten durch Zusammenlegung von Wohneinheiten bzw. Erweiterung von Wohneinheiten an Orten, die dies ermöglichen. Ziel dabei ist, die Altstadt und ihre unmittelbare Umgebung zu einen Anziehungspunkt zu machen, der einer starken und hochwertigen Bevölkerung dient, die hier sowohl wirtschaftlich tätig ist als auch hier wohnt.


*  Internationale Schirmherrschaft mit dem Ziel, eine innere Verbindung und Identifizierung zu schaffen. Darauf aufbauend können Besuche großer Gruppen von Touristen aus Zielländern organisiert werden, die sich mit den besonderen Veranstaltungen in Akko verbunden fühlen. Die Marketingbemühungen sind geografisch und thematisch nach Binnen- und Außentourismus geordnet.


*  Die verschiedenen angebotenen Formen des Tourismus umfassen exklusiven und Economy-Tourismus, sprechen Besucher an, die Sightseeing und Nachtleben verbinden möchten, zum Urlaub und zu den Festivals anreisen, sowie Touristen, die Strand und Wassersportmöglichkeiten suchen.
 

7.9  Das vorgeschlagene Programm wird vermarktet und regelmäßig in kurzen Abständen (vierteljährlich) der internationalen und nationalen Presse präsentiert. Das Programm führt sämtliche kurzfristigen und langfristigen Veranstaltungen an, einschließlich Fachkonferenzen. Dies ermöglicht langfristige Planung für Teilnehmer sowie die Buchung von Unterkünften und anderen touristischen Dienstleistungen, auch über Internet.
So wird sich Akko im internationalen Bewusstsein als Stadt des Tourismus profilieren.
 

8.  Zusammenfassung der Vision

Der internationale Tourismus, der sich in den letzten Jahren entwickelt hat und sich weiterhin in den Bereichen Erholung, Sightseeing und Geschäftsreisen ausweitet, sucht sich Ziele, die ein außergewöhnliches Erlebnis an besonderen Orten versprechen. Dementsprechend sind solche Orte begehrt, die ein Gefühl vermitteln, sie seien seit jeher da gewesen und werden auch auf lange Sicht bleiben. Die Aussicht auf Fantasien, auf Erlebnisse, auf Abenteuer, auf das ganz Besondere, auf das Andere und auf die anderen Menschen ist es, was das Reiseziel von Touristen bestimmt. Akko birgt in sich das Potenzial, diese Wünsche zu erfüllen und zu einem internationalen Touristikstandort aufzusteigen.


Hochachtungsvoll,

David Harari
Geschäftsführer


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