Die Klassische Route

Die Klassische Route

 

 
Die Festung der Hospitaliter (Rittersäle)
Dieses weitläufige Gebäude wurde bereits in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts zurzeit des britischen Mandates freigelegt. In den sechziger Jahren wurden archäologische Ausgrabungen unternommen, die in den vergangenen 20 Jahren fortgesetzt und durch Arbeiten zur Erhaltung und touristischen Entwicklung ergänzt wurden, in deren Folge Akko zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Im 13. Jahrhundert diente die Festung dem Hospitaliterorden als Hauptquartier. Bei diesem Orden handelte es sich um einen internationalen militärischen Orden mit sehr viel Vermögen, Macht und Einfluss im Eretz Israel der Kreuzfahrerzeit. Das Gebäude besteht aus drei Stockwerken, die um einen zentralen Innenhof herum angeordnet sind. In der Festung lebten der Ordensvater sowie das oberste Gericht (die Ordensritter, etwa 10-15 Personen). Das Gebäude enthielt zudem Lagerräume, Speisesäle sowie Versammlungssäle, die den Ordensrittern in Akko im Alltag dienten. Südlich der Festung stand die Hauptkirche des Ordens, die St.-Johannes-Kirche. Heute befindet sich hier das Gebäude des ottomanischen Serail.
 
 
 
Der türkische Hamam – Hamam Al-Baschi
Ein prächtiger Hamam aus der ottomanischen Periode, erbaut in den Jahren 1781 bis 1782 von Al-Jazzar, dem Herrscher von Akko. Er wurde bei einem Erdbeben zerstört und Anfang des 19. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Der Hamam diente dem muslimischen Bürgern der Stadt. In der Stadt gibt es in der Nähe des Hafens einen weiteren öffentlichen Hamam sowie im jüdischen Viertel neben der Synagoge in der Altstadt einen privaten jüdischen Hamam. Ein Hamam besteht aus einem Raum mit einer unter dem Fußboden angelegten Heizung, die ein großes Wasserbecken erhitzt, aus dem heiße Wasserdämpfe in den heißen Raum und in die Behandlungszimmer des Hamann geleitet wurden.
 
 
Das Okashi-Museum
In der Altstadt von Akko, in einem Gewölbebau aus der ottomanischen Periode, befindet sich das Okashi-Museum.
Das Museum zeigt Wechselausstellungen israelischer Kunst neben der Dauerausstellung der Werke des verstorbenen Künstlers Avshalom Okashi, der zu den wichtigsten israelischen Malern zählte.
Die meisten Jahre seines Lebens verbrachte der Künstler in Akko, wo er seine Malerwerkstatt einrichtete, die nach seinem Tod in das "Okashi-Museum" umgewandelt wurde.
 
 
Der Markt 
Diese von Geschäften gesäumte Straße windet sich von Norden nach Süden durch die Stadt. Dieser lebendige und farbenfrohe städtische Markt bildet heute das Handelszentrum der Stadt. Neben Geschäften für Fisch, Fleisch, Gewürze und Gemüse finden sich hier auch Parfümerien und Souvenirläden.
 
 
Die Ramhal-Synagoge
Rabbi Mosche Chaim Luzato, ein italienischer Weiser, ließ sich im Jahr 1743 mit seiner Familie in Akko nieder. Eine seiner wichtigsten Werke war das Buch "Mesilat Jescharim". Im Alter von nur 36 Jahren erlag er in Akko einer Seuche. Luzato wohnte vermutlich im jüdischen Viertel der Stadt, in der Nähe einer kleinen Händlergemeinde. In diesem Viertel wurde auch eine Synagoge errichtet, die Daher Al-Omar (1750-1775) konfiszierte, nachdem er sich der Stadt bemächtigt hatte. Die Juden erhielten ein alternatives Gebäude zur Nutzung als Synagoge, das bis heute erhalten ist. 
 
 
Der Templertunnel
Die Templer waren ein militärischer Mönchsorden, der europäischen Pilgern bei ihren Reisen zu den Heiligen Stätten Schutz anbot. Am westlichen Ende des Tunnels wurde die Hauptfestung des Ordens in Akko errichtet.
Der Tunnel erstreckt sich auf einer Länge von 350 m von der Tempelfestung bis zum Hafen. Der untere Teil ist in den natürlichen Felsen gehauen, der obere Teil aus Werkstein erbaut. Der Tunnel diente als strategische Passage zwischen der Festung und dem Hafen.
 

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