Die Hospitaliter-Festung

Die Hospitaliter-Festung

Die Hospitaliter in Akko

 

Die Hospitaliter waren ein militärischer Mönchsorden, der sich der Pflege von Kranken im Heiligen Land und der Gewährleistung der persönlichen Sicherheit der Pilger verschrieben hatte, die die Heiligen Stätten zu besuchten. Sie unterhielten Krankenhäuser in Jerusalem und in Akko.
Bereits in den ersten Jahren nachdem sich die Kreuzfahrer in Akko niedergelassen haben, erhielten die Hospitaliter Grundstücke in der Stadt. Erste Zeugnisse dafür finden sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1110, als König Balduin I ihnen erlaubte, Gebäude nördlich der Heiligkreuzkirche zu behalten, die sie als Spenden erhalten hatten. Im Jahr 1135 wurde ein Teil der Gebäude des Ordens bei der nordwärts gerichteten Erweiterung des Kirchenkomplexes beschädigt. Infolge dieses Ereignisses verließen die Hospitaliter ihren Komplex und errichteten ein neues Zentrum im nordwestlichen Teil der Stadt, an die Nordmauer Akkos aus dem 12. Jahrhundert anschließend. Dies ist das Zentrum der Hospitaliter, wie wir es heute kennen. Erste Zeugnisse für dieses Zentrum finden sich in einer Urkunde aus der Zeit der Königin Melisande (1141). Dort wird der Bau der St. Johannes-Kirche beschrieben, die sich im Hospitaliterviertel südlich des neuen Zentrums befindet. Im Jahr 1169 traf ein Pilger namens Theodorich in Akko ein. In seinen Notizen zu seiner Reise ins Heilige Land beschreibt er das Hospitaliterzentrum in Akko als befestigtes und überaus beeindruckendes Gebäude, dem nur die Templerfestung gleichkommt.
 

 

 

Nach der Niederlage der Kreuzfahrer in der Schlacht von Hittin (1187) fiel Akko in die Hände der Muslime und die christlichen Bewohner flohen aus der Stadt. Vier Jahre später kehrten sie nach Akko zurück, nachdem der englische König Richard Löwenherz, der gemeinsam mit dem französischen König Philipp Augustus den Dritten Kreuzzug ins Heilige Land geführt hatte, die Stadt zurückerobert hatte. Doch erfüllten die Gebäude, die den Hospitalitern im 12. Jahrhundert gedient hatten, nun nicht mehr ihre Bedürfnisse, da die Christen nach dem Dritten Kreuzzug nicht mehr über Jerusalem herrschten. Der Orden verlor so sein wichtigstes Refugium und seine Kommandantur in Jerusalem. Neue dem Orden von den neuen Herrschern des Kreuzfahrerstaates, Guido von Lusignan (1192) und Heinrich von Champagne (1193), erteilte Konzessionen ermöglichten den Hospitalitern die Erweiterung ihres Zentrums in Akko bis zu der an die nördliche Mauer der Stadt anschließenden Straße. So entstand erneute Bautätigkeit mit dem Ziel, den Sitz des Großmeisters und seiner Kommandantur nach Akko zu verlegen. Die Bautätigkeit, die Ende des 12. Jahrhunderts begann und bis ins 13. Jahrhundert hinein andauerte, umfasste die Erweiterung des Hospitaliterviertels und den Anbau neuer Flügel und neuer Stockwerke im alten Zentrum. Darüber hinaus errichteten die Hospitaliter Gebäude in einem neuen Viertel, dem Monmizar-Viertel, wodurch die Grenzen der Stadt nordwärts ausgeweitet wurden und sie neue Mauern erhielt.    
 

Die Zitadelle der Hospitaliter (Rittersäle)

 

Das Königreich von Jerusalem wurde im Jahre 1099 nach Ende des Ersten Kreuzzuges und der Eroberung des Landes Israel geschaffen. Jerusalem wurde zur Hauptstadt des Kreuzfahrerstaates, Akko entwickelte sich mit der Zeit zum wichtigsten Hafen und Tor zum Heiligen Land. Nach der Schlacht von Hittin im Jahr 1187 und der Niederlage des Kreuzfahrerheeres wurde das Königreich von Salah ad-Din (Saladin), der die muslimischen Armeen anführte, erobert. Er regierte etwa vier Jahre lang in Jerusalem und in Akko. Im Jahr 1191 eroberte Richard Löwenherz an der Spitze der christlichen Heere die Stadt nach einer zweijährigen Belagerung zurück. Im Verlauf dieser, der Dritten Kreuzfahrt, gelingt es den Christen nicht, Jerusalem zu befreien. Infolgedessen gründen sie ihr neues Königreich entlang der Küste zwischen Tyros und Ashqelon.  Akko, die zweitwichtigste Stadt im Kreuzfahrerstaat wird zur Hauptstadt des Zweiten Königreichs.
Der Hospitaliterorden, der zurzeit des ersten Königreichs der Kreuzfahrer (1099-1187) in Jerusalem angesiedelt war, verlegt seine Kommandantur im Zweiten Königreich der Kreuzfahrer (1191-1291) nach Akko. Die Hospitaliter, die während des ersten Kreuzritterstaates ein eigenes Viertel in Akko besessen hatten, kehren nach Akko zurück, erweitern ihre Kommandantur und bauen ihren Komplex neu auf. Diese Anlage bestand aus zwei bis drei um einen zentralen Innenhof herum errichteten Stockwerken. Sie verfügt auch über unterirdische Bereiche - Zisternen und ein Abwassersystem. Es ist noch nicht die gesamte Anlage freigelegt. Bisher wurde ein etwa 5000 m² großes Areal ausgegraben. Dazu gehören der zentrale Hof sowie der nördliche, östliche und südliche Flügel. Der westliche Flügel wurde noch nicht freigelegt. Besucher können sich vor allem von den Überresten des ersten Stockwerks der Kommandantur der Hospitaliter einen Eindruck verschaffen, da die höher gelegenen Bauelemente von den moslemischen Eroberern und vom Zahn der Zeit zerstört wurden. Heute befindet sich über der archäologischen Stätte das Museum für die Geschichte der Untergrundorganisationen, das dem Verteidigungsministerium zugeordnet ist. 
Das Hospitaliterviertel in Akko weist drei Hauptgebäude auf: Die Kommandantur (Rittersäle); Die St. Johannes-Kirche, südlich der Kommandantur (heute städtisches Jugend- und Kulturzentrum), das im Gebäude des osmanischen Serails untergebracht ist, sowie ein Krankenhaus südlich der Kirche, das noch nicht ausgegraben wurde.
 

Das Gebäude der Kommandantur (Rittersäle)

Der zentrale Hof: Ein offener Hof auf einer Fläche von 1200 m², in dessen nördlichem Abschnitt ein vier Meter tiefer Brunnen gegraben und ausgebaut wurde. In der Nähe des Brunnens befinden sich zwei verputzte Becken mit einer Tiefe von 40 cm. Die Becken wurden mittels eines unterhalb der Hofebene gelegenen Wasserkanals zum zentralen Abwasserkanal entwässert. Im südlichen Teil des Hofes wurde ein weiterer Brunnen angelegt. Direkt daneben findet sich ein anderthalb Meter tiefes verputztes Becken, das als Bad genutzt wurde. Das nördliche Becken diente vermutlich als Trinkwasserquelle und Wäschestelle, während der südliche Brunnen der Körperreinigung diente. Der Hof ist umgeben von einem System aus Bogen, die eine Treppenanlage und einen Flur trugen, der zu den Zimmern im zweiten Stockwerk führte.
 


Der nördliche Saal: Dieser nördliche Flügel wurde direkt an die nördliche Stadtmauer angebaut. Der Saal ist ein großer, durch Zwischenwände mit bogenförmigen Öffnungen in sechs getrennte Säle aufgeteilter Raum. Über diese Räume erstreckt sich ein 10 m hohes Tonnengewölbe. Die Außenmauern des nördlichen Saals sind massiv. Sie bestehen aus 3,5 m dickem Werkstein. In die Südwand des Saales wurden Fenster eingesetzt und sie verfügt über zwei Öffnungen: Eine im Süden, die über einen 3 m breiten überdachten Durchgang zum Säulensaal führt, eine zweite im Norden führt zum nördlich der Kommandantur angelegten Stadtgraben und von dort zum St.-Marien-Tor im Norden der Stadt.
 

 

Zuckergefäße-Saal: Hierbei handelt es sich um ein drei Stockwerke hohes Gebäude. Im untersten Stockwerk wurde eine große Zisterne zum Sammeln von Regenwasser ausgehoben. Die Zisterne ist in zwei mittels einer breiten Öffnung miteinander verbundenen Räume aufgeteilt. Jeder der Räume ist 7,5 m hoch. Sie sind mit einem Tonnengewölbe überdacht. Die Zisterne war vom Boden bis zur Decke mit einer dicken Schicht hydraulischem Putz verkleidet. Oberhalb der Zisterne befindet sich der Zuckergefäße-Saal. Auch dieser Saal wurde den Räumen der Zisterne entsprechend in zwei Räume aufgeteilt. Er ist 7 m hoch und von einem teilweise eingestürzten Tonnengewölbe überdacht. Bei der Freilegung des Saales wurden auf dem Boden des Gebäudes hunderte in Reihen angeordnete prachtvolle Keramikgefäße gefunden. Dies sind Zuckergefäße, konische Behältnisse aus Keramik mit einer Abflussöffnung im Boden. Die Gefäße waren ineinander gestülpt in Reihen entlang der östlichen Wand des Saales angeordnet. Der Boden zwischen den Reihen der Gefäße war mit Stroh abgedeckt, damit sie nicht zerbrechen. In einem anderen Teil des Saales wurden auf dem Boden Dutzende kleiner "Molasse-Kannen" gefunden. Diese Gefäße wurden beim Abschluss des Herstellungsprozesses von Kristallzucker eingesetzt, eine der wichtigsten Industriezweige in Eretz Israel während der Kreuzfahrerperiode. Dieser große Lagerraum mit zahlreichen Gefäßen aus der Zuckerindustrie bestärkt unser aus historischen Zeugnissen erworbenes Wissen. Demnach waren die Hospitaliter führend in der Entwicklung der Zuckerindustrie im Gebiet von Akko, die sehr viel Geld in die Ordenskasse spülte.
 
Das nordwestliche Tor: Durchgang zwischen dem zentralen Hof und dem nördlichen Stadtgraben. Der dekorierte Tordurchgang wurde durch einen massiven darüber errichteten Turm bewacht. Er ist mit einem Tonnengewölbe ausgestattet.
 
Der nordwestliche Turm und das Hauptabwässersystem: Dieser Flügel in der nordwestlichen Ecke des Komplexes besteht aus drei Stockwerken und diente als öffentliche Toilettenanlage. Die erste Ebene besteht aus einer unterirdischen Abwässersammelstelle, in die Dutzende von in den Mauern eingebauten Abwasserrohren der Toiletten mündeten. Die Toiletten selbst waren im zweiten und dritten Stockwerk des Gebäudes untergebracht. Über dem Sammelraum wurde im ersten Stockwerk ein Toilettenraum errichtet. Dieser Raum ist von einem Kreuzgewölbe in 10 m Höhe überdacht. Entlang der Süd- und Westmauer des Saales sind zwei Sitzreihen angelegt, sowie zwei weitere Sitzreihen in der Mitte des Raums. In jeder Reihe gibt es acht Toilettensitze. Die Sitze verfügen über Ausflüsse, die direkt in den Sammelraum führten In der Nordwand des Saales, die an den nördlichen Stadtgraben anschließt, sind drei Lüftungsöffnungen eingesetzt. Über diesem Raum befand sich ein weiterer Toilettenraum, der nicht vollständig erhalten geblieben ist. An seiner Stelle wurde während der ottomanischen Periode ein anderer Saal errichtet. Bei Ausgrabungen unter dem Boden des ottomanischen Saales wurde ein Teil der früheren Sitzanlagen dieses Raums gefunden. Es stellte sich heraus, dass auf diesem Stockwerk nur zwei Sitzreihen entlang der Wände des Saales angelegt waren. In der Außenwand des Gebäudes wurden weitere Abflussleitungen entdeckt, die Regenwasser von den Dächern des Komplexes über drei Stockwerke in den Sammelraum leiteten, wo es zum Spülen des Raums verwendet wurde. Dieser Raum war über fünf Kanäle mit dem Hauptabflusskanal verbunden, dem Kanal, der den nördlichen Stadtgraben entwässerte. Er durchquerte sodann die Hospitaliteranlage von Norden nach Süden und entwässerte unterwegs den zentralen Hof mit seinen Brunnen und Becken, die weiteren Anlagen und die öffentlichen Toiletten. Um dem Verlauf dieses Kanals zu folgen, wurden überall in der Stadt Testgruben ausgehoben. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen zentralen, 1 m breiten und 1,5 m und mehr hohen Abwässerkanal handelte, der die Stadt von Norden nach Süden unterquerte und als städtische Abwasserleitung fungierte, die im Hafenbereich in das Meer mündete. Der Boden des Sammelraums bestand aus glatten Steinplatten, die extrem schräg angeordnet waren. So ließ sich der Boden gut zum Hauptkanal hin spülen. Dieser WC-Komplex war bei seiner Freilegung komplett erhalten. Es ist ein sehr seltener Fund und vereinzelte ähnliche Anlagen wurden in England und in Wales in Klostern und Krankenhäusern aus dem 13. und 14. Jahrhundert entdeckt.
 
Der westliche Flügel: Dieser Flügel wurde noch nicht freigelegt, doch eine der Zimmerwände in diesem Flügel, dessen zweites Stockwerk erhalten geblieben ist, weist darauf hin, dass er über mindestens zwei Stockwerke verfügte. Die in diesem Flügel in einem Haufen eingestürzter Steine im westlichen Teil des offenen Hofes entdeckten architektonischen Überreste, sowie auf der Mauer des Gebäudes erhaltene Kapitelle - Korbkapitelle und mit Menschenbildern verzierte Kapitelle - weisen auf eine gotische Bauweise des westlichen Flügels in. Der Westflügel wurde durch zwei breite bogenförmige Mauerwerksöffnungen vom offenen Hof aus betreten und diente vermutlich als Wohnbereich des Zentrums.
 
Der Säulensaal (Speisesaal): Dieser Abschnitt der Anlage enthielt den beeindruckendsten Saal des gesamten Komplexes. Er wurde in den sechziger Jahren bei Ausgrabungen durch die Nationalparkbehörde freigelegt. Der Saal setzt sich aus einem System von acht Spitzbogengewölben in 10 m Höhe zusammen, die auf drei runden Steinsäulen mit einem Durchmesser von etwa 3 m ruhen. Die Steinrippen, die das Gewölbe tragen, ruhen auf Kapitellen, die in die Wände des Saales integriert sind. Die Kapitelle sind mit Blumensträußen, Körbchen oder Schwertlinien (heraldische Lilie oder Fleur de Lys) dekoriert. In einem Teil der Spitzbogengewölbe sind am Kreuzungspunkt der Bögen ausgehauene Rosetten erhalten. Das Gebäude symbolisiert gemeinsam mit anderen Gebäuden den Übergang vom romanischen zum gotischen Stil. Möglicherweise diente dieser Bau als Speisesaal des Ordens, während der östlich von ihm gelegene und noch nicht freigelegte Saal als Küche fungierte. Unterhalb des Speisesaals, von dem ein Teil erbaut und ein anderer Teil aus dem Naturfelsen herausgehauen war, wurde ein System zur Speicherung von Regenwasser entdeckt, aus dem die Speisenden mit Trinkwasser versorgt wurden. Das Regenwasser wurde über in die Wände eingebaute Abflussrohre in die Zisterne geleitet.
 



 

 


 
Der Pfeilersaal: Ein weitläufiger Raum auf einer Fläche von etwa 1300 m². Das Gebäude besteht aus etwa 15 identischen Bereichen, die von einem Kreuzgewölbe in 8 m Höhe überdacht sind. Die Gewölbe werden von in Reihen am Gebäude entlang angeordneten, steinernen quadratischen Pfeilern (Stützpfeilern) getragen. Der mittlere Teil der Gewölbedecke ist in seiner ursprünglichen Form aus der Kreuzfahrerperiode erhalten geblieben, während Teile der Decke im südlichen und nördlichen Teil des Saales eingestürzt waren und rekonstruiert wurden. Der Saal diente als Versammlungs- und Lagerraum der Kommandantur.
 


Die südliche Straße: Südlich der Hospitaliteranlage wurde eine Straße freigelegt, die innerhalb des Hospitaliterviertels entlang lief. Die Straße erstreckte sich von dem Tor in der nördlichen Stadtmauer, dem St. Johannes-Tor (Hospitalitertor), südwärts entlang der östlichen Mauer der Hospitaliteranlage. Von dort führte sie zwischen der Anlage und der St. Johannes-Kirche nach Westen, wo sie sich nach etwa 50 m gen Süden zum Genueserviertel wandte. In diesem Abschnitt wurde im Straßenverlauf ein steinernes doppelflügiges Tor errichtet, das den Hospitalitern ermöglichte, den Durchgang für die Öffentlichkeit in Notzeiten zu sperren. Auf den Wänden im südlichen Teil der Straße wurden im Putz Dutzende Gravuren entdeckt, einschließlich Wappen, Kreuze, geometrische Formen und verschiedene Modelle von Kreuzfahrtschiffen. Beachten Sie, dass diese Gravuren äußerst selten sind. Bitte seien Sie vorsichtig.
 




Der "Schöne Saal": Den Namen verliehen dem Saal die Archäologen, die ihn freigelegt haben, wegen des schön gemeißelten Werksteins und der dekorierten Fenster in seinen Wänden. Das Gebäude schließt an die Kommandantur der Hospitaliter an, hat jedoch eine Verbindung zur östlichen öffentlichen Straße. Dieser Saal diente vermutlich als Ruheraum für in Akko eintreffende Kreuzfahrer.
 


 



Der Gefangenen-Saal: Östlich des großen Pfeilersaales wurde ein weiterer Saal freigelegt. Der Saal hat keine direkte Verbindung zur Hospitaliteranlage, sondern nur zur östlich verlaufenden öffentlichen Straße. Er ist 2,5 m tiefer als die anschließenden Gebäude gelegen und sein Boden ist aus dem natürlichen Fels gehauen. Er besteht aus einem System von sechs 5 m hohen Kreuzgewölben. Mit Ausnahme der südlichen Öffnung verfügt der Saal über keinerlei Fenster oder andere Beleuchtungsmittel. Entlang der Wände wurden Dutzende quadratische Öffnungen zur Befestigung von Metallhaken entdeckt, an welchen Ringe zum Fesseln von Gefangenen angebracht waren. Der Raum verfügt über keine Fenster, ist von der Anlage selbst getrennt und unterhalb der Straßenebene des Viertels angelegt - all dies weist darauf hin, dass es sich hierbei um ein Gefängnis handelt, das im Hospitaliterviertel existiert hat und in einer zeitgenössischen Urkunde erwähnt wird.
 

 

 


Der Eintrittspreis für Einzelbesucher schließt einen Audioguide ein, der in acht Sprachen erhältlich ist: Hebräisch, Arabisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Russisch. Als Pfand für den Audioguide wird der Besucher gebeten, einen Lichtbildausweis zu hinterlegen, den er bei Rückgabe des Gerätes zurückerhält.
Die Anlage ist mit Ausnahme des Fluchttunnels behindertengerecht.
 


 


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Öffnungszeiten:

 
Winter:
So-Do, Sa und Feiertag:
08:30-17:00 Uhr
Freitag, Vorabende von Feiertagen:
08:30-16:00 Uhr
 
Sommer:
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Freitag, Vorabende von Feiertagen:
08:30-17:00 Uhr
 
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