Der Türkische Basar

Der Türkische Basar

Nach der Vertreibung der Kreuzfahrer im Jahr 1291 lag Akko 450 Jahre lang vollkommen verlassen da. Im Anschluss an diese Periode wurde auf den Überresten der Kreuzfahrerstadt eine neue Stadt errichtet. Das Bauprojekt begann ein Beduinenherrscher, Daher Al-Omar (1057-1775), der in Galiläa ein eigenständiges Königreich eingerichtet und Akko zu seiner Hauptstadt gemacht hatte. Er restaurierte die Stadtmauern, säuberte den Hafen und errichtete in der Stadt seinen Privatpalast.

 

Im Jahr 1775 belagerte ein ägyptischer ottomanischer Offizier, Al-Jazzar, die Stadt und exekutierte Daher Al-Omar als Rebellen gegen die ottomanische Herrschaft. Ahmad Al-Jazzar setzte das Werk des Daher Al-Omar fort und machte Akko zur zentralen Handelsstadt der gesamten Region. Während seiner Herrschaftsperiode wurden in der Stadt zahlreiche Moscheen, Badehäuser (Hamame), Khane und Basare für die Bürger der Stadt errichtet.

 

Der türkische Basar entstand Ende des 18. Jahrhunderts als städtischer Markt zur Versorgung der örtlichen Bevölkerung. Der Markt wurde 1948 nach der Eroberung der Altstadt durch die IDF verlassen und wurde vor kurzem als Handwerker- und Kleinkunstbasar wieder eröffnet.

 

Heute finden sich hier kleine Läden, die sich auf den Verkauf von Andenken und Kunstgegenständen an Touristen spezialisiert haben.
 

Öffnungszeiten

Der Markt ist ganzwöchentlich bis 18:00 Uhr geöffnet. Während der Festivals verlängern sich die Öffnungszeiten.